
Ein Ratgeber von Matthias Koop
staatlich geprüfter Gitarrenlehrer
Viele Erwachsene möchten heute Gitarre lernen, ohne sich vorher durch dicke Gitarrenbücher oder komplizierte Notensysteme zu kämpfen bzw. Noten zu lernen.
Das ist absolut verständlich, denn der moderne Einstieg ins Gitarre spielen funktioniert oft deutlich einfacher: mit Akkorden, Schlagmustern, Tabulaturen (Tabs) und einfachen Melodien.
Gleichzeitig gibt es auch den klassischen Weg, bei dem man direkt mit Noten lernt – so wie es in jeder traditionellen Gitarrenschule oder im klassischen Gitarrenunterricht seit Jahrzehnten vermittelt wird. Beide Wege haben Vorteile, beide führen zu Erfolgen, und beide können das Erlernen eines Instrumentes deutlich erleichtern, wenn man sie richtig kombiniert.
Für Einsteiger ist der moderne Zugang oft intuitiver. Viele möchten ein Lied spielen, etwas aus Pop, Rock oder Blues begleiten oder ein paar Gitarrenakkorde erlernen, ohne sich erst lange mit der Schreibweise und dem Lesen von Noten zu beschäftigen. Genau dafür eignet sich die Tabulatur.
Eine Tabulatur oder kurz Tab ist ein alternatives Notationssystem, das speziell für die Gitarre entwickelt wurde. Statt Noten lernen zu müssen, siehst du Linien, die die Saiten darstellen, und Zahlen, die dir zeigen, auf welchem Bund du greifen sollst. Gitarren Tabs ermöglichen es dir also, ein Stück oder eine Melodie sofort nachzuspielen, selbst wenn du keinerlei Notenkenntnisse hast.
+Tabs sind ein Hilfsmittel, das den Einstieg enorm erleichtern kann. Viele Musiker – sogar Profis aus Metal oder Rock – haben jahrelang fast ausschließlich mit Tabulaturen gearbeitet. Gerade wenn du autodidaktisch lernst, wirst du oft mit Tabs und Akkorden beginnen, bevor du dich an das Lesen von Noten wagst.
Der zweite große Baustein beim Gitarre lernen ohne Noten sind Akkorde. Ein Akkord besteht aus mehreren Tönen und ist die Grundlage beim Begleiten von Songs. Die Griffe lernst du Schritt für Schritt z.B. mit G-Dur, C-Dur, D-Dur oder E-Moll. Schon mit drei bis vier Akkorden kannst du beliebte Musikrichtungen begleiten.
Dazu kommen Schlagmuster, die das Ganze rhythmisch lebendig machen. Ein einfaches Schlagmuster kombiniert Abschläge und Aufschläge, und mit ein wenig Übung kannst du schnell ein Lied spielen – auch ohne theoretisches Wissen über klassische Notation oder den Aufbau eines Musikstücken im Detail zu kennen.
Für Erwachsene, die den modernen Weg wählen, eignet sich häufig eine Westerngitarre mit Stahlsaiten, weil sie beim Erlernen der ersten Griffe klare, deutliche Töne liefert. Wer es weicher mag oder einfache Melodien bevorzugt, kann auch mit einer Konzertgitarre starten.
Wichtig ist, dass die Gitarre gut spielbar ist und der Gitarrenlehrer (oder Verkäufer) dein Niveau und deine Wünsche berücksichtigt. Ein gutes Instrument erleichtert das Gitarre zu lernen enorm.
Der klassische Ansatz richtet sich an Gitarristen, die Musikstücke exakt nachspielen oder komponieren möchten. Wer Noten lesen lernen will, beginnt meist mit einer klassischen Gitarre, da sie traditionell im Unterricht verwendet wird und das Lernen mit Noten dort frühzeitig gelehrt wird.
Das klassische Notensystem ist universell: Ein Musiker, egal ob er Klavier, Guitar, Violine oder ein anderes Instrument spielt, kann anhand der Notation ein Stück nachvollziehen. Dabei spielen Notenwerte, Taktarten und die genaue Darstellung der Melodie eine wichtige Rolle. Das Noten lesen ist anfangs ungewohnt, aber es vermittelt eine Grundlage, die dir als Gitarrist später viele Zusammenhänge in der Musiktheorie klar macht.
Jeder Ton, der auf dem Notensystem steht, hat seinen Platz auf dem Griffbrett. Anfänger beginnen meist mit offenen Saiten, später kommen die ersten Bünde dazu. Das Erlernen der Noten auf der Gitarre geschieht Schritt für Schritt: zuerst E-Saite, dann A-Saite, dann D-Saite usw. Mit kleinen Übungen lernst du, wie sich Notenwerte und die Notation auf deiner Gitarre anfühlen. Viele Gitarrenbücher und Gitarrenschulen bauen genau darauf auf.
Wer klassisch lernen möchte, wählt in der Regel eine Konzertgitarre mit Nylonsaiten. Sie ist für Einsteiger geeignet, angenehm zu spielen und wird im traditionellen Unterricht beinahe immer verwendet. Auch viele Bücher zum Thema Gitarre lernen mit Noten sind für diesen Gitarrentyp vorgesehen.
Auch wenn du Gitarre lernen ohne Noten bevorzugst, sind diese ein entscheidender Bestandteil des Musikverständnisses. Sie helfen dir, Rhythmus besser zu begreifen und dein Gitarrenspiel rhythmisch stabil zu halten.
Sie geben an, wie lange ein Ton gespielt wird. Egal ob Viertel, Achtel oder Halbe – sie bestimmen den Puls eines Musikstücks. Selbst wenn du keine klassische Notation verwendest, brauchst du ein Gefühl für Timing, um flüssig zu spielen. In jedem Genre – egal ob Pop, Blues, Rock oder Metal – ist Rhythmus eine zentrale Komponente.
Für Anfänger reichen zu Beginn Viertel, Achtel und Halbe. Sie bilden die Grundlage für fast alle Songs, die du lernen wirst. In Tabulaturen findest du oft kleine Striche oder Zahlen, die dir den Rhythmus vermitteln, sodass du auch ohne das direkte Lesen von Notenwerte ein Gefühl für Timing bekommst.
Du musst keine Vorkenntnisse haben und keine Theorie pauken, um heute Gitarre zu lernen. Moderne Methoden mit Akkorden, Schlagmustern, Tabs und einfachen Melodien machen den Einstieg leicht. Gleichzeitig lohnt es sich, später auch das Lernen mit Noten zu entdecken – denn es erweitert dich musikalisch, hilft beim Komponieren, zeigt dir wichtige Zusammenhänge und macht dich langfristig zu einem vielseitigen Gitarristen.
Ob autodidaktisch, mit einem Gitarrenbuch, mithilfe von Gitarren Tabs, einem Gitarrenlehrer oder einem kostenlosen Onlinekurs: Das wichtigste ist, dass du ein gutes System hast, das dir Schritt für Schritt vermittelt, wie du Songs spielen kannst. So wird das Erlernen eines Instrumentes nicht nur möglich, sondern auch motivierend.
Mit der richtigen Anleitung, einem passenden Instrument und etwas geduldiger Übung wirst du schnell große Erfolge spüren – und vielleicht entdeckst du bald sogar die Freude daran, auch ein wenig klassische Notation zu lesen oder eigene Stücke zu komponieren.
Ja, absolut. Viele Erwachsene lernen Gitarre ausschließlich mit Akkorden, Schlagmustern, Tabs und einfachen Melodien. Du kannst hunderte Songs spielen, ohne eine einzige klassische Note zu lesen. Für die Liedbegleitung brauchst du keine traditionelle Notenschrift.
Tabs (Tabulaturen) sind ein vereinfachtes System speziell für die Gitarre. Sie zeigen dir direkt, welchen Bund du greifen sollst. Klassische Notation zeigt Tonhöhe und Rhythmus – ist universeller, aber komplexer. Für einen schnellen, leichten Einstieg sind Tabs ideal. Später kann das Notensystem zusätzlichen musikalischen Mehrwert liefern.
Das hängt von deinem Ziel ab:
Ohne Noten: Ideal für Liedbegleitung, schnelle Erfolgserlebnisse, Erwachsene mit wenig Zeit.
Mit Noten: Ideal für klassische Musik, tiefes Musikverständnis, späteres Komponieren oder Spielen detaillierter Stücke.
Viele Gitarristen starten ohne Noten und ergänzen später ein wenig Theorie.
Nein. In modernen Musikrichtungen ist es völlig normal, ohne klassische Notation zu arbeiten. Wichtiger sind Akkorde, Rhythmusgefühl und regelmäßige Übung. Noten sind ein Werkzeug – kein Muss. Wenn du später mehr möchtest, kannst du das Notenlesen jederzeit ergänzen.
Viele Erwachsene beginnen am liebsten mit einer Westerngitarre oder Konzertgitarre.
Westerngitarre: Klarer, moderner Klang, ideal für Pop & Rock.
Konzertgitarre: Weiche Nylonsaiten, angenehm zu greifen, gut für klassische Grundlagen und einfache Melodien.
Wichtig ist, dass die Gitarre gut eingestellt ist – das erleichtert das Lernen enorm.
Wenn du herausfinden möchtest, wie leicht Gitarre lernen für Erwachsene wirklich sein kann, dann lade ich dich herzlich ein zu meiner kostenlosen Probestunde.
Dort zeige ich dir live, wie du sofort die ersten Akkorde, ein einfaches Lied und ein klar strukturiertes Übekonzept lernst – auch wenn du bisher noch nie eine Gitarre in der Hand hattest.
Ich habe dir auf dieser Seite auch weiterführende Materialien und Schülerstimmen zur Verfügung gestellt, die dir zeigen, wie ich unterrichte, was meine Philosophie ist und welche Ergebnisse ich anderen Menschen wie dir bereits in der Vergangenheit möglich gemacht habe!
Ich wünsche dir viel Erfolg und hoffe wir sprechen uns bald!
Dein Matthias
Über mich
Ich helfe heute Erwachsenen, die Gitarre lernen möchten, ihre Wünsche zu erreichen.
Weil ich genau weiß, wie es sich anfühlt, am Anfang zu stehen, unsicher zu sein und nicht zu wissen, wie man Schritt für Schritt zum Ziel kommt.
Dieses Problem habe ich für mich gelöst – und daraus mein System entwickelt, das auch dir den Weg deutlich leichter macht.
Schülerstimmen
In den letzten Jahren habe ich vielen erwachsenen Gitarreneinsteigern geholfen, ihre ersten Songs sicher zu begleiten.
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